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Ein Rückblick auf 10 Jahre

Wow! Jetzt ist dieses Blog bereits mehr als 10 Jahre alt!

Naja, nicht dieses Blog. Mein Blog mediengestalter.cc wurde im Juli 2008 gelauncht und jedes Jahr gab es mal mehr, mal weniger Beiträge. Alle mit Themenbezug Mediendesign oder Netzwelt.

Je mehr ich mich vom Mediendesign-Beruf entfernte, desto weniger Beiträge gab es im Blog. Das typische bewegte Privatleben eines thirtysomethings (Frau-Hochzeit-Haus-Kind-Hund-Katze-Maus) taten ihr Übriges. 😉

Mittlerweile bin ich beruflich aktiv im Bereich E-Commerce, IoT, Onlinemarketing, Digitalisierung und agile Entwicklung, vorwiegend als Product Owner. Da mir das Bloggen aber immer Spaß gemacht hat und ich daher weitermachen möchte, folgen nun Veränderungen in meinen Blog.

Das Blog mediengestalter.cc existiert weiter als Archiv. Neue Beiträge möchte ich nicht ausschließen. Der Fokus aber wird in meinem neuen Blog productownerblog.de (bzw. seinem englischsprachigen Pendant productownerblog.com) liegen. Einige meiner „Gedanken“-Beiträge sind dorthin umgezogen. Und es werden auch weiterhin Gedanken, Fotos und weiteres Privates in diesem Blog geben. Der Hauptanteil der Beiträge wird jedoch das Thema (wer hätte es gedacht) Product Owner haben.

2019 – die Arbeitswelt wird „agile“

Vor etwa 17 Jahren schlossen sich eine handvoll Entwickler zusammen und veröffentlichten das Manifest für agile Software-Entwicklung. Ein Vorschlag für eine neue Art zu arbeiten und zu entwickeln in einer Welt, die sich sehr schnell ändern kann und so komplex ist, dass die alten Arbeitsweisen aus der Zeit der Fließbandarbeit nicht mehr funktionieren (mehr dazu vielleicht in einem eigenen Blogartikel demnächst).

Seit wenigen Monaten gibt es einen verstärkten Trend dahin, dass diese Prinzipien von der Softwareentwicklung auf die gesamte Arbeitswelt übertragen werden. Alles wird „agile“ (gesprochen: Ädschail). Mit diesem Begriff wird dabei sehr viel Schindluder getrieben und Beratungs-Marketing gemacht. „Agile“ selbst ist zum Business geworden. Aber das soll heute nicht das Thema sein (auch das ist Thema für einen eigenen Blogeintrag).

Wie auch immer: In diesem agilen Umfeld gibt es verschiedene neue Fachbereiche. Es sind nicht mehr klassische Berufsbilder, da sie sich bis auf ein paar Grundprinzipien je nach Unternehmen und Auftrag sehr stark unterscheiden können.

Der Product Owner als Superheld

aitoff / Pixabay

Einer dieser essentiellen Fachbereiche ist der Product Owner. Eine Art Konzepter, Berater, Entwickler-Zu-Management-Dolmetscher, Produktmanager und Stimme des Kunden. Der Product Owner ist somit eine Art Superheld. 😉

Das Ziel dieses Blogs

Die Aufgaben und Herausforderungen eines Product Owners sind vielfältig, komplex und manchmal unmöglich. Aber es gibt eine Menge Methoden, Tools und Ideen, die einem „PO“ das Leben einfacher machen. Im Laufe meiner Karriere habe ich extrem viele von diesen Dingen gelernt und angewendet, überwiegend aus freien Quellen. Und daher möchte ich der Community auch etwas frei zurückgeben.

Das neue Blog soll euch Product Ownern im täglichen Kampf mit den Stakeholdern zur Seite stehen. Mit Ideen, Impulsen und als Nachschlagewerk. Dabei sind die Artikel niemals Selbstzweck oder Basis für ein Beraterbusiness. Dieses Blog soll immer einen privaten Touch haben und ehrliche Beiträge (und hoffentlich viel ehrliches Feedback) enthalten.

Ich freue mich, wenn ihr dem neuen Blog bleibt oder werdet. Euer Schaden wird es nicht sein: Auch wenn ihr in eurem Beruf mit „agile“ und Product Ownern nichts zu tun habt, so werden ihr doch von den Beiträgen viel für eure tägliche Arbeit mitnehmen können. Und denkt daran: Die Chance ist groß, dass auch eure Profession oder eure Firma bald von der agilen Welle erfasst wird.

Also: Auf ein gemeinsames erfolgreiches und agiles Product Owner Jahr 2019!

Andreas Poschen ist ein Spezialist für Konzeption, E-Commerce, UX und Digital Marketing aus Aachen. Er arbeitet als Product Owner Smart Home für Web, iOS und Android bei einem IT-Mittelständler und schreibt in diesem Blog über seine Arbeit als PO und seine Gedanken. Folgt ihm gerne auf:

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