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Persona erstellen

Wichtig: Grenze den Kreis der Personas auf Basis der in den vorigen Artikeln genannten Kategorien ein und nehme dir vor, nicht mehr als 1-2 Primär- und Sekundär Personas zu erschaffen.

Jetzt kanns losgehen:

Auf Basis der im vorigen Punkt beschafften Daten sollte sich ein Bild der ersten Persona gebildet haben. Nun denkst du dir ein paar persönliche Eigenschaften aus, die diese Person hat. Die Persona erhält somit ein Gesicht, eine Geschichte, einen Charakter. Und das macht es den Leuten, die später mit der Persona arbeiten, sehr viel einfacher, sich in sie hineinzudenken!

Wir beginnen mit den Stammdaten:

  • Vor- und Nachname
  • Alter
  • Beruf und Branche
  • Familienstand

Dann beschreiben wir den Charakter der Persona:

  • Stärken
  • Schwächen
  • Ziele
  • Enttäuschungen / Herausforderungen

Idealerweise beschreiben wir den Charakter in Bezug das Umfeld, in dem ihr plant. Ihr solltet also keine allgemeinen Lebensziele formulieren, sondern Ziele in Zusammenhang mit eurem Projekt/Produkt. Habt ihr ein Reiseportal ist das Ziel der Persona eine Reisebuchung, mit Subzielen wie: Geld sparen, außergewöhnliche Reisen ohne Pauschaltouristen buchen, o.ä.

Weitere Felder solltet ihr gut durchdenken, da die Persona nicht zu komplex und zeitaufwändig werden soll. Aber je nach Kontext sind vielleicht folgende Felder interessant.

Kontext: Website, E-Commerce o.ä.:

  • Technologieaffinität
  • Verwendeter Browser, mobile oder Desktop

Kontext: Marketing (Brandmarketing, Onlinemarketing, Contentmarketing, u.w.) und Design

  • Psychologischer Typ (z.B. nach dem Myers-Briggs-Typenindikator):
    • Introvertiert / Extrovertiert
    • Intuitiv / Sensorisch
    • Denkend / Fühlend
    • Wahrnehmender / Urteilender
  • Lieblingsmarken
  • Lieblingsfarben, -autos, -smartphones, etc.

Versucht diese weiteren Felder möglichst kurz zu halten und an der wichtigsten Besonderheit der Persona im Kontext festzumachen. Bei B2B ist es vielleicht die Verantwortung und Hierarchiestufe der Person, bei Registrierungsprozessen sind die Technologieaffinität und Datenschutzbedenken wichtig. Denkt einfach: Welche Faktoren unterscheiden den Menschen hier speziell von Menschen in anderem Umfeld?

Füllt diese Daten am besten in ein Standardtemplate. Wie dieses Aussehen kann, seht ihr im nächsten Artikel dieser Serie:

Andreas Poschen ist ein Spezialist für Konzeption, E-Commerce, UX und Digital Marketing aus Aachen. Er arbeitet als Product Owner Smart Home für Web, iOS und Android bei einem IT-Mittelständler und schreibt in diesem Blog über seine Arbeit als PO und seine Gedanken. Folgt ihm gerne auf:

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